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Solicola ohne Zucker

2022-08-14 · cola

Eine Flasche Solicola in einem Park

Frisch aus dem Kühlschrank in Onkel Ollis Kiosk in der Nordstadt gibt es heute: Solicola. Die kannte und mochte ich. Mir war aber gar nicht bewusst, dass es diese Cola auch als zuckerfreie Variante gibt! Und die schmeckt ebenfalls super. Der tolle Geschmack, die zurückhaltende Süße des Originals und das gute Gewissen, weil mit dem Geld für jede Flasche Flüchtlingsprojekte unterstützt werden, machen diese Cola zu etwas Besonderem. Und das kann ich folgerichtig allen Colagenießern uneingeschränkt empfehlen.

Übrigens: Es gibt keine bezahlten Beiträge auf Donswelt.de. Ich trinke gerne Cola und kaufe mir jede Flasche selbst.

 

Nope

2022-08-12 · film

Nope? Nope! Und Nope ist aber mal sowas von yes. Weil Horror jetzt nicht mein liebstes Genre bei Filmen ist, habe ich bisher weder Jordan Peeles Get Out, noch Us gesehen. Obwohl ich das bereits seit einer halben Ewigkeit vorhabe. Bei Peeles aktuellem Film Nope gab es für mich allerdings kein Zurück. Der ist zwar stellenweise auch Horror, aber vor allem Science Fiction und er bedient sogar noch ein weiteres Genre, welches ich hier aber nicht verraten will. Spoilern überlasse ich lieber dem finalen Trailer, der leider mal wieder viel zu viel verrät.

Nope ist seit einer kleinen Ewigkeit mal wieder so ein Film, der mich wirklich in jeder Hinsicht vollkommen überzeugt hat. Eine spannende Prämisse, die aufgeht, ein tolles Setting, richtig dichte Atmosphäre und super Schauspieler. Und eine Geschichte, die trotz ihrer oberflächlichen Einfachheit eine angenehme Komplexität entwickelt, wenn sie sich wie ein Puzzle langsam und mit der Zeit entfaltet.

Die Bildgewalt der kalifornischen Berge und der düstere Soundtrack im Kontrast zu oft ruhigen Einstellungen und wenig Worten erzeugen dabei ein herrliches Unbehagen beim Betrachten. Auch, wenn es in Nope ein-, zweimal richtig zur Sache geht, ist das oft eher das Brachiale der audiovisuellen Komposition und nicht schockierender Splatter, was mich dann zwischen Faszination und Grauen hat schwanken lassen.

Ich liebe Nope und ich glaube fast, hier rüttelt jemand ganz gewaltig an den Stühlen meiner Lieblingsfilme.

 

It's High Noon

2022-08-08 · gamedev

Das Titelbild meines High Noon Spiels. Es dueliert sich der Protagonist mit einem Kriminellen, der Harvey Burr, the horny Missionary heißt ^^

Ich habe eines meiner Lieblingsspiele des Commodore 64 in PICO-8 neu erdacht: High Noon heißt bei mir It's High Noon und kann auf Itch oder direkt übers Splore in PICO-8 gespielt werden. Und falls euch das zu schwer ist, habe ich noch ein kleines Würfelspiel im Spiel versteckt, wo ihr weniger gut schießen müsst. Und Duelle und ein Poké-, äh, Bountydex gibt es auch! You gotta catch them all!

 

Hitman 3: Ambrose Island

2022-08-05 · spiel

Feiernde NPC in der Strandkneipe auf Ambrose Island

Ambrose Island ist nur einmal im Jahr, da kann man es schon mal ordentlich knallen lassen. Da ich nicht so der Malle Typ bin, habe ich meine Ferien lieber auf der neuen Karte des Spiels Hitman 3 verbracht und diese über die letzten Tage komplettiert. Es war wunderschön.

Wir leben in Zeiten, in denen Spiele mit der Zeit via Updates künstlich am Leben gehalten werden und ich liebe das. Zuletzt geschehen mit dem 2021er Titel Hitman 3. Nachdem dort monatelang eher kleine Häppchen zugefüttert wurden (ein neues Target hier, ein neuer Modus dort), ist mit Ambrose Island jetzt eine komplett neue Karte mitsamt einer Hauptmission gratis dazu gekommen.

Das tropische Eiland mimt ein modernes Tortuga Piratennest, komplett mit weißen Stränden, Strandbar, kleinen Dschungelabschnitten, Blechhütten, verzweigten Ruinen, Piraten Camps und Höhlen. Kurzum: Ambrose Island ist wunderschön und sehr gefährlich. Eine Piratenkönigin und ein Guerillaanführer wollen hier auf möglichst verspielte Art und Weise in den Spind von Davy Jones geschickt werden. Und dafür gibt es auf der Insel wieder mehr als genug Möglichkeiten.

Zwar gibt es (noch?) keine zusätzlichen Story Missionen, aber alleine die Hauptmission kann hier wieder auf so viele zahlreiche Arten gelöst werden, dass ich tagelang damit beschäftigt war. Überall gibt es kleine versteckte Gegenstände, die neue Wege bereiten und damit neue Herangehensweisen bieten. Inklusive mehrerer Schatzsuchen und kleinerer Rätsel.

Mein abschließendes Yelp Review:

Der Kurzurlaub auf Ambrose Island war ein voller Erfolg. Die Unterkunft war urig, aber es fehlte mir an nichts. Das Essen war fantastisch (bis Agent 47 es verfeinert hat) und die Umgebung ist malerisch in saftiges Grün und gelegentlich blutrote Tupfer getaucht. Fünf Sterne. Hier komme ich gerne wieder her.

 

Bullet Train

2022-08-04 · film

So langsam gewöhne ich mich wieder ans Kino. Vorerst weiterhin mit Maske im Saal, aber das stört mich persönlich zum Glück gar nicht. Aus Ermangelung an Originalversionen im Programmkino entschieden wir uns gestern für die Bullet Train OV im örtlichen Astor.

Und das hat sich gelohnt: Saugut choreografierte und extrem verspielte Nahkämpfe auf engstem Raum, tolle Dialoge und ein ganz, ganz großartiger Cast sorgten für kurzweilige Unterhaltung in einem Setting, irgendwo zwischen Smokin' Aces und Speed. Sichtlich angeschlagene Akteure hantieren dabei sorglos und unbeachtet von den restlichen Passagieren mit Pistolen, Schwertern und Messern, als wären sie alleine. Das verleiht dem Film eine überzeichnete Aura.

Zusätzlich wird, wie es ja mittlerweile fast schon zum guten Ton gehört, auch wieder schön in die Cameo Kiste gegriffen. Aaron Taylor-Johnson (Quicksilver) und Bryan Tyree Henry (Paperboi) als Tangerine und Lemon sind mit Abstand das tollste Gangsterpaar seit Kane & Lynch und ich würde mich sehr über einen Spinoff mit den beiden Figuren freuen. Da gibt es doch so viel zu erzählen.

Bis dahin kann ich mir gut vorstellen, Bullet Train regelmäßig anzuwerfen. Kurzweilige Over the Top Action geht ja oft.

 

Gamedev Status 2022-07-31

2022-07-31 · gamedev

Shooting and dynamite throwing pixel outlaws

Pew, pew, pew.

 

Omu Rice

2022-07-27 · kalorien

Eine Schüssel mit Reis, Rührei, Bratensoße und Koriander.

Omu? Oh ja.

 

Stray

2022-07-26 · spiel

Eine Katze, die auf einem Roboter schläft, der auf einem Sofa schläft.

Bereits im Oktober 2015 gab es den ersten Devblog eines mir damals unbekannten Entwicklerteams, das lediglich ein Bild von einer Katze in den Gassen der Kowloon Walled City zeigte.

Meow and welcome to the HK devblog. We are happy to announce that we are working on HK, a cat adventure videogame.

Als großer Fan der City of Darkness und bekennender Katzenliebhaber traute ich meinen Augen kaum. Die Idee, mit einer Katze durch die engen, verwinkelten Gassen Kowloons zu laufen, war zu der Zeit so mit das Coolste, was ich mir vorstellen konnte. Das gefiel mir schon in Shenmue 2 und Stranglehold gut und dass es mir ausgerechnet in Sleeping Dogs verwehrt blieb, schmerzte mich sehr.

Bis zum Release des Spiels, an den ich ob der unregelmäßigen Updates des offiziellen Blogs mehrfach nicht mehr geglaubt habe, durfte ich allerdings erst wieder im Bullet Time Spektakel Hong Kong Massacre einen Abstecher in die Stadt der Dunkelheit machen. Jetzt, sieben Jahre später, ist Stray tatsächlich herausgekommen. Und das Warten hat sich gelohnt. Denn so schön wurde die Walled City bis dato in Videospielen noch nicht gezeigt. Während die echte Bausünde in der Mitte der Neunziger abgerissen wurde und ich es lediglich geschafft habe, einmal in dem generischen Park zu sitzen, der an ihrer Stelle errichtet wurde, ist sie im Spiel Stray erhalten geblieben und wird dort von Robotern bevölkert, die die Menschheit längst überlebt haben.

Zwar ist die Umgebung der für mich eigentliche Star des Spiels, die Androiden kommen aber direkt danach. Die schlaksigen Humanoiden, die das als Kleidung am künstlichen Körper tragen, was die Menschen ihnen zurückgelassen haben, hängen in Bars ab, auf Dächern herum und sitzen in dunklen Ecken der Stadt. Sie bewegen sich gemächlich durch die Gegend oder hängen faul herum. Das ist für mich die tollste Darstellung von erwachten Droiden, seit Becky Chambers Monk & Robot Buchreihe.

Inmitten dieses Szenarios spiele ich eine Katze, die durch einen Unfall in der Stadt gelandet ist und jetzt schon gerne wieder hinaus wollen würde. Das ist aber einfacher gesagt als getan und erfordert kleine Rätsel, viele Botengänge, etwas schleichen, gelegentliches Wegrennen und ist gespickt mit kleinen Frechheiten, die Katzen halt mal so machen: Dinge herunterschmeißen, Möbel zerkratzen, schlafen. Schließlich diktiert die Katze der Welt, wie schnell sie sich zu drehen hat.

Zwar ist der Spaß nach ein paar Stunden bereits durchgespielt, aufgrund der düster dichten Atmosphäre, der technisch beeindruckend animierten Katze und dieser einmalig tollen Welt ist es aber trotzdem jeden Euro wert. Und ein paar Sammelgegenstände und gewisse Trophäen sorgen für Wiederspielwert, wenn da das großartige Setting nicht reichen sollte.

Ich bin nämlich auch schon kurz davor direkt einen zweiten Durchgang zu starten. Ich meine: Es ist die Kowloon Walled City! Ich bin hin und weg.