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Monster Hunter Stories 2

2021-07-26 · spiel

Jetzt hat mich das Thema Monster Hunter doch tatsächlich so stark gepackt, dass ich sogar das (mittlerweile zweite) JRPG Spin-off gekauft und durchgespielt habe. Mein letztes Spiel dieser Art muss irgendein Final Fantasy auf der PlayStation Eins oder Zwei gewesen sein. Es ist jedenfalls lange her und ich hatte seither mit dem Genre abgeschlossen.

Das machte es mir nicht einfach, alles an diesem Spiel zu mögen und wie gewohnt weise ich an dieser Stelle darauf hin, dass das halt meine Erfahrung ist, als jemand, der eigentlich keinen Bock mehr auf JRPGs hat und nicht die Schuld des Spiels ist.

Die technische Seite des Titels ist allerdings objektiv Mist. Die Dörfer und Oberwelten stottern mit Bildraten teilweise unter 30 daher, die Kollisionsabfrage beim Interagieren und Aufheben von Objekten ist viel zu strikt und die Dungeons (hier Dens genannt) wiederholen sich im Aussehen und Aufbau bis zur Ermüdung.

Aber das ist mir egal, denn der Kern des Spiels, die rundenbasierten Kämpfe mit unterstützenden NPCs und halbautomatischem Drachen-Buddy sind sehr gut umgesetzt und bereiteten mir, abgesehen von einigen obligatorisch nervigen Bosskämpfen, durchweg großen Spaß. So viel Spaß, dass ich den Controller nach dem Durchspielen der Kampagne noch nicht zur Seite legen kann. Jetzt im High Rank, mit besserer Ausrüstung und noch stärkeren Gegnern fängt Monster Hunter ja traditionell erst so richtig an.

Außerdem will ich irgendwann noch alle Eier finden, damit mein Stall auch ordentlich voll mit kleinen Monstern ist. Schließlich will ich der allerbeste sein und sie alle fangen!

Über den Multiplayer Teil des Spiel schreibe ich hier vielleicht nochmal etwas, wenn ich mich mal dazu durchgerungen habe, ihn zu testen.

Kingdom: Ashin of the North

2021-07-25 · film

Die südkoreanische Zombieserie Kingdom ist für mich Referenzmaterial. Nach zwei hervorragenden Staffeln legt Netflix nun noch ein abendfüllendes Spin-off nach, über das ich hier gar nicht zu viel verraten will. Nur soviel sei gesagt: Nachdem ich von Army of the Dead sehr enttäuscht war, bescherte mir Netflix nun doch noch den versprochenen unterhaltsamen Genremix. Mehr vom Gleichen hätte mir hier tatsächlich gereicht, aber Ashin of the North war zusätzlich für mich auch noch unvorhersehbar und überraschend.

Hoffentlich kommt da noch mehr! 🤞

Space Madness

2021-07-23 · ansage

Cover der Space Madness EP

2019 habe ich eine kleine EP mit Space Music herausgebracht, als ich an der Distant World II Expedition in Elite Dangerous teilgenommen habe. Jetzt habe ich ein paar Inspirationen, die ich ebenfalls in Elite während des Comfy Canonn Cruise gesammelt habe, in eine ganz kleine Mini-EP fließen lassen. Ich war auch schon mal kreativer. Sei es drum. Den Gratis Download gibt es auf Bandcamp.

Space Madness auf Bandcamp

Derweil in Monster Hunter Stories 2

2021-07-20 · spiel

Ein frischgeschlüpfter Mizutsune

Dazu später mehr.

Wrath of Man

2021-07-16 · film

Guy Ritchies Wrath of Man ist eine englische Neuverfilmung des französischen Heist Movies Le Convoyeur, von dem ich bis gestern nichts gehört habe. Das Remake, soviel kann ich jetzt aber sagen, ist ein solider und sehr düsterer Actionfilm, dessen toller Soundtrack die leicht farblosen Bilder optimal untermalt.

Jetzt würde ich natürlich auch gerne noch das Original sehen, aber während das Remake mittlerweile für ein paar Dollar im US iTunes zu sehen ist, fehlte vom Original aus dem Jahr 2004 nach einer kurzen Suche bei den üblichen Streamingdiensten noch jede Spur.

Ich hoffe auf ein Stelldichein bei Mubi.

Deep, Fried and Crispy

2021-07-12 · serie

Diese Netflix Food Serie ist eine Liebeserklärung an die Fritteuse. Es ist beneidens- und bemerkenswert, wie Host Daym Drops über acht Folgen lang quer durch die Vereinigten Staaten reist und dabei mehr ungesundes Essen in 240 Minuten isst, als ich in den letzten zwei Jahren verzeichnen kann. Eine Tatsache, die ich unbedingt ändern muss. Alles an dieser Show ist Liebe: das Essen, die Nahaufnahmen von Dayms perfekten Zähnen und die unglaublich leckeren Dinge, die er damit genüßlich zerbeißt. Außer die Bullenhoden. Eine Ausnahme in einer ansonsten wunderbaren Ode an das Soul Food, die mir aus der Seele singt.

The Solitaire Conspiracy

2021-07-05 · spiel

Kurz und knapp: Wunderbar abstrakte Variante der alten Klondike Solitär Formel aus Mike Bithells Softwareschmiede. Eingebettet in ein Cyber Agenten Setting mit einem Story Modus, verschiedenste Spezialattacken für die Karten Bube, Dame und König, sowie einem Soundtrack, der auch nach mehreren Stunden des Kartenlegens noch schön anzuhören ist. Jetzt für die Switch erhältlich und dort genau richtig für ein paar Runden unterwegs oder am TV.

Chivalry II

2021-07-04 · spiel

Krieg ist scheiße. Das ist klar. Aber wie scheiße Krieg tatsächlich war, als sich im Mittelalter hunderte von armen Schweinen in sauschweren Rüstungen gegenseitig die Köpfe ab- und eingeschlagen haben, wird nochmal ganz deutlich, wenn ihr Chivalry spielt. Am besten Chivalry II, das jetzt auf PlayStation, Xbox und PC erschienen ist und 64 Spieler plattformübergreifend zu ausufernden Massenschlachten einlädt.

Chivalry nimmt das von Battlefield und Call of Duty kultivierte Format und tauscht die moderne Kriegsmaschinerie gegen mittelalterliches Werkzeug wie Schwert, Lanzen, Äxte und Bogen. Weil die Rüstungen damals, wie eingangs schon erwähnt, sehr schwer waren, könnt ihr außerdem nur eher langsam mit den klobigen Waffen zuschlagen und benötigt ein ungemein gutes Timing. Damit die Angriffe außerdem auch richtig wehtun, reicht es nicht, mit einem Knopf eine Attacke auszuführen, sondern ihr müsst auch noch euren Körper mitschwingen, um genug Kraft auszuüben. Dieses Kampfsystem, irgendwo zwischen einem Souls Like und Gang Beasts ist gewöhnungsbedürftig, semi-optimal und schwerfällig. Und verursacht ein ganz wunderbares Chaos auf dem Schlachtfeld.

Only in Battlefield heißt es bei Battlefield, wenn im letzten Moment ein abstürzender Helikopter einen herannahenden Gegner vor mir erschlägt, oder ein Turm einen Meter neben mir zu Boden fällt, während eine Granate mein virtuelles Gehör lahmlegt. Only in Chivalry heißt es, wenn in Chivalry ein Gegner mit hochgerissenem Schwert auf mich zuläuft, bevor eine Ballista seinen Körper mit Wucht an die Wand neben mir nagelt. Wenn ich mich unter der Hellebarde eines Angreifers wegducke und dessen Beine mit den Breitschwert umreiße, bevor mich ein riesiger Stein eines Katapults in den Boden rammt. Wenn ich auf eine Horde Ritter zulaufe, einem davon das Schwert in die Brust werfe, im Vorbeilaufen einen Kürbis aus der Auslage eines Marktwagens nehme und einem verdutzten Gegner ins Gesicht werfe, um dann von einem Pfeil aus dem Nichts niedergestreckt zu werden. Während alles brennt. Und schreit. Und jemand mit einer Axt im Kopf vorbeiläuft und weiterkämpft, als wäre nichts gewesen. Ist ja nur eine Fleischwunde.

Chivalry ist perfekte Online Mehrspieler Action mit tollen Szenarien, die alles bieten, was diese Schlachten außerdem abwechslungsreich machen: Belagerungstürme, stationäre Waffen mit beachtlicher Durchschlagskraft, Duelle, Matsch, Regen und genau den richtigen Humor um das alles nicht zu ernst zu nehmen. Ich liebe es.

Chivalry ist aber auch ein perfektes Beispiel für Fog of War. Ist das Chaos auf dem Schlachtfeld perfekt, schlage ich auch mal schnell auf einen Kollegen ein oder krieche niedergeschlagen und hilfesuchend auf eine Gruppe Mitspieler zu, nur um versehentlich erschlagen zu werden. Das gehört bei Chivalry dazu. Und das ist okay. Fight, die, repeat.

Wer zwischendurch mal ordentlich Dampf ablassen will, ist mit Chivalry II gut beraten. Und auch, wenn es bei weitem nicht perfekt ist, macht es dort, wo es drauf ankommt, alles richtig, damit aus jeder neuen Schlacht ein tolles Multiplayer Erlebnis wird.