Donsωelt.de Wer!? · Rolle · Rap

Donswelt Omega

2021-02-19 · ansage

Ich habe die letzten Tage damit verbracht Donswelt.de von Grund auf neu aufzubauen. Herausgekommen ist diese neue Version, die ihr gerade lest. Ein leichtgewichtiges 11ty Blog ohne Bullshit und mit Fokus auf gute Lesbarkeit mit dem Projekttitel Omega. Nicht weil es die letzte Version sein wird, sondern weil ich dann total verspielt das kleine w in Donswelt als Omega schreiben kann. Ich habe dieses Mal sehr viel Wert darauf gelegt, jeglichen Ballast abzuwerfen und wirklich nur das Nötigste umzusetzen. Und das hat besser geklappt als vermutet. Das Ergebnis ist, dass 11ty bei einem Update meine knapp 1000 Beiträge innerhalb von 6 Sekunden statisch auf den Server schreibt. Jekyll hat dafür vier Minuten gebraucht. Bestimmt funktioniert irgendwas nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe und sicherlich wird sich hier und da auch noch optisch was ändern. Aber grundsätzlich sollte erstmal alles laufen. Haha. Ich drücke mir mal selbst die Daumen.

Star Trek: Discovery

2021-02-16 · serie

Irgendwann ist uns bei der ersten Staffel von Star Trek Discovery die Puste ausgegangen. Was nicht zuletzt am abstrakten Aufhänger der Serie lag. Irgendwas mit einem Netzwerk aus Pilzen und einem monströsen Bärtierchen, das über ersteres den Raum krümmen kann. Esoterischer kann ein naturwissenschaftliches Thema nicht dargestellt werden. Quasi die umgekehrte Form der Midi-Chlorianer in Star Wars. Und das sage ich als großer Fan von Wasserbären. Aber die Durststrecke an Science Fiction Serienmaterial hat uns dazu gebracht, der Discovery eine zweite Chance zu geben.

Drei Staffeln später muss ich sagen, dass ich darüber sehr froh bin. Natürlich ging's weiterhin in die Pilze, natürlich wurde viel gewagt und doppelt so viel geweint und am Ende hätte ich den ganzen Terran-Storybogen lieber wieder gegen das Bärtierchen eingetauscht. Aber ich mag halt auch die alte Star Trek Magie, die hier regelmäßig aufkommt. Immer dann, wenn fremde Kolonien besucht werden, oder überhaupt der Fokus auf Kapitän Christopher Pike in Staffel Zwei.

Ganz besonders mochte ich aber den, selbst für Star Trek Verhältnisse, diversesten Haufen an Crewmitgliedern, die eine Brücke und ein Maschinenraum an Bord eines Raumschiffs bis dato gesehen haben. Da ist es mir dann auch egal, dass gefühlt mehr geheult wurde, als es drei Fähnrich Kim zusammen schaffen.

Also immer her mit Staffel Vier und meinetwegen auch wieder mit Pilznetzwerken, aber bitte ohne Terran. Danke.

Space Sweepers

2021-02-08 · film

Mein letzter (und erster) südkoreanischer Science Fiction Film ist mit Natural City schon ein paar Jahre her. Daher freute ich mich umso mehr über die Premiere von Space Sweepers auf Netflix am 5. Februar. Science Fiction ist zwar wieder en vogue, richtig gute Sachen sind meiner Meinung nach aber leider eher selten dabei.

Auch Space Sweepers, die erste Weltraumoper des Landes, leidet für mich an den üblichen Schwächen eines koreanischen Blockbusters: Alles ist immer ganz arg dramatisch, es gibt viel Tränen zu epischen Streichern und auch hier darf das mutmaßliche Arschloch als Protagonist nicht fehlen, das mit der Feinfühligkeit eines Ofenhandschuhs durch den Fleischwolf der Charakterentwicklung gedreht wird.

Aber Space Sweepers empfand ich trotzdem als sehr kurzweilige Unterhaltung. Ich mochte die obligatorische zusammengewürfelte Crew interessanter Außenseiter, die ziemlich gut inszenierten Actionszenen und die mit Abstand schönste Ansammlung wunderbar klobiger Raumschiffe. Auch die Thematik der Schrottsammler, die mit Weltraumschrott ihr Geld machen trifft bei mir genau ins Mark. Ich bin sehr anfällig für Helden des Alltags in futuristischen Settings.

Mit dem Antagonisten konnte ich leider rein gar nichts anfangen und dessen vermeintlicher B-Movie Charme ist am Ende auch leider eher hinderlich als fördernd. Aber beim ersten Mal darf ruhig noch etwas Luft nach oben sein. Ich freue mich jedenfalls schon auf die zweite Weltraumoper aus Südkorea.

Hitman 3

2021-02-07 · spiel

Auch der dritte Teil der Trilogie um den Auftragskiller Agent 47 begann mit dramatischen Ereignissen. Leider nicht im Bezug auf die Missionen im Spiel, sondern erneut bei dem Versuch, wie angepriesen, alle bereits erworbenen Hitman Trilogie Vorgänger in Teil Drei zu vereinen. Offensichtlich war IO Interactive auf den großen Ansturm auf das Finale nicht vorbereitet und so gingen die Server in Kopenhagen in die Knie, wie ein, um im Kontext zu bleiben, garottierter Kartellboss im Morgenmantel. Das half weder dem Übertragen des Fortschritts, noch der stetigen Internetverbindung, die das Spiel weiterhin benötigt. Bitterer kann der Beigeschmack nicht sein.

Ein paar Tage später klappte immerhin der Import, eine Woche später auch die ansatzweise stabile Verbindung zum Server. Ausgezahlt hat es sich für IO trotzdem, denn bereits vor ein paar Tagen kündigte der Entwickler an, dass Hitman 3 alle Kosten komplett wieder eingespielt hat. Herzlichen Glückwunsch! 48 Spielstunden später war auch ich sehr erfolgreich und habe Hitman 3 nicht nur beendet, sondern auch alle Missionen aus Teil Eins bis Drei noch einmal innerhalb des dritten Teils auf Silent Assassin durchgespielt. Also ohne erkannt zu werden, ohne unnötige Todesopfer und mit stetigem Laden und Speichern. Es war großartig.

Abgesehen vom adaptiven Abzug am DualSense Controller der PlayStation 5 habe ich zwar keine großen Neuerungen im Vergleich zu Teil Zwei oder gar Teil Eins auf der aktuellen PlayStation Hardware bemerkt, die neuen Missionen waren aber trotzdem wieder perfekt inszeniert. Die Innovation von Hitman 3 steckt eher im Detail der Architektur einzelner Level und nicht in neuen Spielmechaniken. Böse Zungen können jetzt behaupten, dass ein Vollpreis für lediglich sechs neue Gebiete schon sehr hochpreisig angesetzt ist und so ganz abschmettern kann ich dieses Argument auch nicht wirklich. Aber die sehr weitläufigen Gebiete sind dank der Herausforderungen und unterschiedlicher Haupt- und Nebenaufgaben wieder darauf ausgelegt mehrfach angegangen zu werden. Und gerade so tolle Ideen wie die an den Film Knives Out angelehnte Murder Mystery in zweiten Akt des neuen Teils sind einfach erfrischend und ihr Geld wert.

Ich denke, hier wird schnell übersehen, wie viel Zeit nötig ist, diesen morbiden Spielplatz mit den zahlreichen Möglichkeiten NPCs in den virtuellen Tod zu befördern zu optimieren und die unterschiedlichen Gebäude, Straßen und Umgebungen in ihrer Vielfalt abwechslungsreich zu gestalten. Die Detailmenge ist extrem hoch, es sieht super aus und alles läuft unterm Strich wie geschmiert. Da fühlt sich mein Geld sehr gut anlegt an.

Wie es mit Hitman auf lange Sicht weitergeht bleibt abzuwarten. In der Pipeline des Entwickler steht bereits seit einiger Zeit ein James Bond Lizenzspiel, das angesichts des mordenden Agenten 47 ja nicht der größte Stilbruch ist. Bis dahin gibt es aber noch einige kleinere Updates für die Hitman Trilogie in Form von alternativen Aufgaben für die bestehenden Gebiete. Das hat bereits angefangen und geht wöchentlich im Februar weiter. Ich bin gespannt.

Geduld ist eine Tugend oder so

2021-02-06 · ansage

Die Bereitstellung der Shadow Cloud Hardware wird auf August 2021 abgesetzt

Sagten sie in der alten Welt, wenn wieder jemand auszog, ein Abo bei Shadow.tech abzuschließen. Ich bin gespannt und teile hier meine Erfahrungen mit, wenn ich im August mit meinem (dann nicht mehr ganz neuen) Mac Mini via Cloud nach zwanzig Jahren wieder in die Welt des PC Gamings einsteige.

Bis dahin lege ich mich aber nochmal hin. Dauert ja noch etwas.

Gewitter Dangerous

2021-01-30 · elite

Gewitter Phänomen in Elite Dangerous

In meiner neuen Rolle als professioneller Anhalter in Elite Dangerous lasse ich ja eigentlich nur noch fliegen und parke mein Schiff, die Rosi Harper, höchstens noch auf irgendwelchen Fleet Carriern, die mich in die Weiten der Milchstraße fliegen, während das Spiel bei mir nichtmal aktiv laufen muss. Und ich finde das großartig.

Zuletzt hat mich diese neue Art zu reisen wiedermal ins Zentrum unserer Milchstraße verschlagen und dort habe ich mich heute von Bord geschlichen, um ein paar schöne Erinnerungsfotos zu schießen. Das hat sich gelohnt, denn was als Ausflug zu einem nahegelegenen Nebel geplant war, endete in diesem stellaren Phänomen: Eine Gewitterwolke im System Myriesly HR-N E6-4354, bei der selbst Spock respektvoll die Augenbraue gehoben hätte.

Gewitter Phänomen in Elite Dangerous

Und weil sich gerade der tolle Sound von Elite immer wieder lohnt, gibt es das ganze auch noch als Video, drüben bei Pixelfed:

Gewitter in Elite Dangerous auf Pixelfed.social

Grün

2021-01-27 · ansage

Normalerweise wollte ich jetzt schon mein gesamtes Blog umgezogen, beziehungsweise umgebaut haben. Jekyll, der Motor, der Donswelt.de antreibt stößt mit 952 Blogeinträgen und somit auch 952 statischen Seiten langsam an die Grenzen und wird mehr und mehr zu Hyde. Während das nach Außen hin nicht zu spüren sein sollte, weil es ja statische Seiten und keine Datenbankeinträge sind, schnauft es unter der Haube schon ganz schön. Ich plane einen Umzug auf 11ty oder Hugo. Bis dahin ist Donswelt.de erstmal etwas grüner unterwegs. Eine Farbkombination, die ich auf dem Papier sofort wieder verworfen hätte. Allerdings ist sie mir in meinem neuen Lieblings Editor und dessen dunklem Dendrobates Thema derart positiv aufgefallen, dass ich sie direkt entleihen musste. 🍀

Hitman 2

2021-01-21 · spiel

Hitman 3 ist raus. Zeit für ein Texthäppchen zu Hitman 2! Das konnte ich nämlich bei dessen Release nicht spielen, weil die PlayStation 4 Pro beim Abspielen wie ein Jumbojet dröhnte und selbst aus dem Nebenzimmer zu hören war, in das ich sie längst verbannt hatte. Jetzt, mit einer flüsterleisen PlayStation 5, kann ich das Versäumnis endlich nachholen. Und meine Güte habe ich diese Spielserie vermisst!

Ja, es hat eine gute Stunde gedauert, bis ich den Wust aus Bestandteilen in diesem modular aufgebauten Spiel unter der Flagge von Teil Zwei installiert und lauffähig bekommen habe, denn Hitman Zwei wirbt in der Theorie bereits im Hauptmenü damit, Teil Eins und ab jetzt auch Teil Drei zu vereinen. Sofern ihr die Teile auch erworben habt. In der Praxis hat das Nerven und gefühlt 27 Downloads einzelner Level gekostet.

Irgendwann hat es aber geklappt und ich war endlich wieder Agent 47. Der kahlrasierte Meuchelmörder aus der Retorte irgendeiner Schattenorganisation, der MacGyver unter den Auftragskillern, der auch mit Büroklammer und Kaugummi seine Ziele ins Jenseits befördert.

Oder passender gesagt: Mit einem Kronleuchter, einem Spaten oder meinem Favoriten, einer Dose abgelaufener Tomatensoße. Denn an den Einsatzorten liegen nicht nur allerlei nützliche Waffen und Werkzeuge herum. Es ergeben sich auch zahlreiche Gelegenheiten, diese tödlich zum Einsatz zu bringen. Natürlich möglichst nur bei den Zielpersonen, die moralisch weit genug vom Pfad der Gerechten abgekommen sind. Alles andere bringt zwar Punktabzug, tut aber auch nur in der Gesamtwertung wirklich weh.

Und so entpuppt sich Hitman 2 wiedermal als ganz ausgezeichneter Spielplatz des Makabren. Hier kann geschlichen, verkleidet, geflüchtet und notfalls auch Amok gelaufen werden, so wie ich als Spieler gerade Lust habe und so wie es mein Talent erlaubt. Ideal und im Sinne des Erfinders gehe ich aber natürlich heimlich und unbemerkt in den riesigen Arealen vor, wo ich immer wieder neue Möglichkeiten entdecke, meine Mission zu erfüllen. Hier eine Flasche Whiskey zum Vergiften, dort eine Statue, die zu Fall gebracht werden kann. Anderswo findet sich vielleicht ein japanisches Schwert für eine besonders stilvolle Exekution.

Drei Haufen teils sehr morbide Herausforderungen sorgen weiterhin dafür, dass mir dabei nie langweilig wird, und im mittleren Schwierigkeitsgrad kann ich, dank der Möglichkeit jederzeit zu speichern und neu zu laden, gezielt genau diese Aufgaben erledigen. Das macht einen großen Reiz der Hitman Trilogie für mich aus. Der positive Nebeneffekt dieser Aufgaben ist, dass ich die Orte immer besser kennenlerne und irgendwann deren Hauptmission als Silent Assassin, also ohne gesehen zu werden, meistern kann. Das fühlt sich ungemein gut an.

Ab jetzt gesellen sich beim Kauf des dritten Teils dann auch noch dessen Einsatzorte hinzu. Dazu und wie gut das dann geklappt hat aber später mehr (Spoiler: Naja).