Bier.

Hm? Nur ein Wort? Das stimmt, aber das hier ist ein Text zum Finale der (http://de.wikipedia.org/wiki/Blood-and-Ice-Cream-Trilogie) Drei Geschmäcker Cornetto Trilogie) und ich will nicht zu viel verraten. Und im Gegensatz zum Eis sieht man dort vor allem Bier. Es trifft es also ganz gut, dieses eine Wort. Wie? Euch reicht das nicht? Gut, dann schiebe ich noch einen Satz hinterher. “The World’s End” ist eine Liebeserklärung an die englische Bier- und Pub-Kultur, gleichzeitig eine klitzekleine Kritik an ihrer Entwicklung und obendrein noch ein Musterbeispiel für britische Science Fiction. Alles zusammen vermengt in einem Eimer für Monsieur. Großartig. Und damit habe ich eigentlich auch schon wirklich ein bisschen zu viel verraten.

Aber ihr habt längst sicher alle mindestens den Trailer gesehen, wenn nicht sogar den Film, denn ich bin diese Mal wirklich extrem spät dran. Deswegen will ich auch gar nicht mehr verraten und lege euch den Film ganz einfach nah ans Herz, sofern dort schon Shaun of the Dead und Hot Fuzz zusammen am Feuer sitzen. Zu deren üblichen Verdächtigen Simon Pegg, Nick Frost und Edgar Wright gesellt sich zum Glück auch wieder der Hobbit und dieser Martin Freeman geht schließlich immer. Keine Widerrede!

Und auch, wenn Simon Pegg sich hier im sechsten Gang einmal an allen Beteiligten vorbei spielt. Einhändig. Außen. In einer Steilkurve. Dessen zahlreiche, brillant vorgetragene Monologe tragen den Film und handeln vor allem von einem: Bier. Bier und England. Da zuckt der Deutsche natürlich erstmal. Das ist ja wie Fußball und England. Ich für meinen Teil kann aber ein Lager nicht von einem Weizen unterscheiden, präferiere Malzbier und wurde ganz, ganz wunderbar unterhalten.

Ich denke, niemand würde es Wright, Frost und Pegg übel nehmen, wenn sie, in Anlehnung an ein großes britisches Science Fiction Werk, einen Douglas Adams abziehen und am Ende doch noch eine vierteilige Trilogie abliefern. Ich würde mich darüber sehr freuen.