Der höheren Bildrate (und der daraus resultierenden genaueren Steuerung) wegen habe ich mir Everspace, das ich bisher auf der (regulären) Xbox One spielte, noch einmal im Angebot für unschlagbare 16 Euro auf der Playstation 4 Pro geholt. Als Stellar Edition inklusive der Encounters Erweiterung. Zwar musste ich jetzt noch einmal von vorne beginnen, dafür ist das Spielerlebnis dank der Erweiterung und höheren Bildrate aber auch noch einmal eine Ecke ausgefeilter und vor allem zugänglicher. In regelmäßigen Abständen treffe ich nun auf NPCs, die mir verschiedenste Aufgaben erteilen und mir so das Spielgeschehen noch abwechslungsreicher gestalten. Der Clou: Trotz Rogue-like Mechanik bleiben Missionen und Aufgaben auch nach dem Ableben bestehen. Treffe ich also auf einen Raumreisenden, der mir eine Kopfgeld-Mission erteilt, kann ich auch nach dem Game Over noch in einem der nächsten Durchgänge auf die Zielperson treffen, die ich eliminieren soll um dann, sagen wir mal zwei Durchgänge später, wieder auf den Missionsgeber für die Belohnung zu stoßen. Das lockert das Spieldesign nicht nur auf, es sorgt auch für mehr Geld in der Kasse. Es mag an den neuen Missionen, den noch zahlreicheren Ruinen und Raumhäfen oder an meinen gefühlt sechzig Durchgängen auf der Xbox One liegen, aber Geldnot ist zumindest in Everspace keines meiner Probleme mehr. Und das ist gut so, denn schwer genug ist das Spiel immer noch. Aktuell befinde ich mich im sechsten Anlauf und ich habe erstmals das Gefühl, dass es für mich machbar wäre, dieses Spiel irgendwann einmal durchzuspielen. Babyschritte und positiv denken!