Filme, die China abseits der Metropolen zeigt, finde ich immer sehr interessant und halte sie auch für enorm wichtig. Auch, wenn die Stimmung beim Anschauen aufgrund der gezeigten Bilder und der behandelten Themen wie Wanderarbeit und Perspektivlosigkeit arg in den Keller rutscht. A Touch of Sin ist Episodenfilm, Gesellschaftskritik, Revenge Movie und Kulturschock in einem, ohne dabei überladen zu wirken. Leider ist er auch ein wenig langatmig und schießt mit zwei Stunden und zehn Minuten deutlich über die Halbwertzeit dieser Art von nachdenklich machender Unterhaltung hinaus.