Die erste Folge der zweiten Staffel American Gods war so ein effekthaschendes Durcheinander, dass wir uns erst einmal verschreckt abgewendet haben. Bis ich dann doch wissen wollte, wo die Reise in diesem Kessel Buntes hingeht. Spoiler: Ich kann es mir auch am Ende der zweiten Staffel nur eher so vage vorstellen. Aber das ist mir jetzt auch fast schon egal. Ich erfreue mich in der nächsten Staffel lieber weiter an den wirklich gut personifizierten neuen und alten Göttern, drücke meiner Lieblingsfigur, dem vom Pech verfolgten Leprechaun Mad Sweeney, weiterhin die Daumen und bin zufrieden, wenn am Ende so etwas wie ein halbwegs verständliches Finale drin ist. Wenig Substanz, großartiger Stil und irgendwie gerade genau mein Ding.