Publisher der Herzen Devolver hat zum Start der Apple Arcade einen Spin-Off der Enter the Gungeon Reihe beigetragen. Nachdem ich mich dort nach unten, tiefer in den Dungeon hinein kämpfen musste (und gefühlt dabei nur die Oberfläche angekratzt habe), geht es bei Exit darum, diesen Dungeon über Fahrstühle nach oben zu verlassen.

Auf drei Ebenen kann ich während der Fahrt nach oben rollen, springen und feuern, was die teilweise wirren Waffen des Spiels hergeben. Natürlich wieder auf Gegner, die allesamt selbst wie Munition aussehen und natürlich wieder extrem am Limit der eigenen Fähigkeiten. Ich weiß nicht, ob es am Xbox Pad lag, das ich mit dem Apple TV verbunden habe und mit dem ich schon an der Box keine Leuchte bin (einen Dual Shock zu verbinden hätte in unserem Setup einen Schritt mehr gebraucht und ich war richtig faul), aber Sonne habe ich bei Exit the Gungeon nicht gesehen. Zwei Bosse auf dem Apple TV mit Pad und auf dem iPad mit den Fingern war das Höchste der Gefühle. Eine Verbesserung meiner Leistung ist aber klar zu erkennen.

Exit bietet gefühlt alle Möglichkeiten des Originals, verlegt das Layout aber von der Pseudo-Vogelperspektive in eine Seitenansicht, womit Exit für mich jetzt das Spiel ist, welches für mich am nächsten an ein abstraktes Bullet Hell Shmup herankommt. Ein Spieletyp, der frevelhafterweise in der Arcade fehlt.

Zwar ist das Spiel selbst auf meinem iPhone 8 Plus zu filigran, auf dem iPad fühlt es sich allerdings toll an und bietet eine wirklich optimale Touch Steuerung, was ich für ein Spiel dieser Art bis dato für unmöglich gehalten hätte. Was nicht zuletzt daran liegt, dass ein gedrückt halten des rechten Daumens das Geschehen auf dem Schirm einfriert, während ich taktisch (ha, ha!) meinen nächsten Sprung planen kann. Ein Geniestreich.

Für weitere Apple Arcade Empfehlungen war ich zu Gast im Le Snack bei InsertMoin. Die Folge ist dort allerdings zahlenden Hörern vorbehalten.