Rational ist nicht zu erklären, warum es eine zweite Staffel dieser Netflix Serie gibt, die so wunderbar anders und fernab jeglicher Massenakzeptanz angesiedelt ist. Vielleicht war ja der frittierte Tofu, den der Koch und Protagonist jeden Abend am Schrein als Opfergabe hinterlässt, der Grund dafür. Ich bin Atheist, aber in diesem Fall ist es doch die wohl schlüssigste Erklärung.

Nach wie vor sind wir Folge pro Folge Zeuge, wie Gäste im Tokioter Mitternachtsimbiss des Meisters beim Essen von ihren Problemen oder Erlebnissen erzählen, die dann auch außerhalb des kleinen Restaurant weitererzählt werden. Die Gerichte, die sich die Gäste aussuchen sind dabei selten exklusiver als Street Food und genau das macht es so lecker anzusehen.

Und einfach nachzukochen: Den traditionellen Bratreis, der laut Midnight Diner mit Tomatensoße zubereitet wird, hat bereits zweimal den Weg auf unseren Esstisch gefunden. Ein gut gemeinter Tipp: Konsumiert die Serie dem Body Mass Index wegen lieber vor und nicht nach dem Essen. Sie macht halt Hunger auf mehr.

Arigatou Gozaimasu Netflix!