Das Jahresende ist die Zeit, wo abgestumpfte Nörgler gerne behaupten, dass es ein mieses Kino- und Spielejahr war. Natürlich.

Filme

55 Filme habe ich dieses Jahr gesehen und gefühlt waren die meisten davon sehr gut. Ich habe ein großartiges Filmjahr genossen und zwischen folgenden Titeln kann und will ich mich bezüglich der Top Platzierungen einfach nicht entscheiden:

Prospect

Kleiner aber großartiger Science Fiction Film mit Sophie Thatcher und Pedro Pascal. Ich liebe alles an diesem Film. (Zum Texthäppchen)

mid 90s

In den Neunzigern hatten wir Kids und dank Jonah Hill haben wir jetzt mid90s. Wer seine besten Jahre in den Neunzigern verbracht hat, der ist hier genau richtig. (Zum Texthäppchen)

Dragged Across Concrete

Mel Gibsons Rehabilitation im Mainstream Kino als rassistischer Cop. Muss man mit klar kommen, ist für mich aktuell aber der düsterste und atmosphärischste Crime Thriller da draußen. (Zum Texthäppchen)

Joker

Was Logan für Marvel ist, ist Joker für DC. Nicht Canon, aber unerreicht düster und brutal gut. (Zum Texthäppchen)

Once Upon A Time In Hollywood

Für mich spielt dieser Film von Quentin Tarantino endlich mal wieder auf einer Höhe mit Pulp Fiction und Jackie Brown. Und der Umgang mit der heiklen Materie ist schlicht perfekt. (Zum Texthäppchen)

The Irishman

Robert DeNiro, Al Pacino und mein Hollywood Gangster der Herzen Joe Pesci in einem Film. Bei Netflix. Immer noch irgendwie unglaublich. (Zum Texthäppchen)

The Lighthouse

Verstörend schöne Eskalation im Leuchtturm oder wie Regisseur Robert Eggers meint: „Nothing good happens when two men are trapped in a giant phallus“. (Zum Texthäppchen)

Serie

Nicht weniger als 47 Staffeln Serien haben wir dieses Jahr geschaut und einige laufen zum Zeitpunkt dieses Blogs noch wöchentlich. Von den abgeschlossenen mochte ich diese hier besonders:

Russian Doll

Es ist Murmeltiertag und Natasha Lyonne ist nicht Bill Murray. Dafür aber erfrischend kurzweilig und so gut. (Zum Texthäppchen)

Umbrella Academy

Diese erste Staffel ist die für mich ultimative Superhelden Comicverfilmung. Noch weit über allem, was das MCU, DCEU, THC oder OCB zu bieten hat. Oh weh oh weh. (Zum Texthäppchen)

The OA Staffel Zwei

Staffel Eins war eine wunderbare Überraschung. Staffel Zwei dreht noch drei, vier mal mehr am Rad und das What the Fuck Finale wird so schnell nicht für mich zu toppen sein. (Zum Texthäppchen)

Too Old Too Die Young

Dass sich Nicolas Winding Refns Amazon Prime Serie an keinerlei Regeln hält, ist nicht überraschend. Die Atmosphäre ist unangenehm, die Abgründe tief. Die Gesamterfahrung so noch nicht da gewesen. Folge Fünf ist großartig, furchtbar und für mich ein Meilenstein. (Zum Texthäppchen)

Spiele

An der Spielefront geht es bei mir nach wie vor übersichtlich zu. Kein Wunder, ist doch gemessen an der Spielzeit nach wie vor Elite Dangerous mit über 1000 Stunden der bei mir meist gespielte Titel und dementsprechend auch logisches Spiel des Jahres. Aber das gildet nicht (sic). Das hier schon:

Astroneer 1.0

Der Sonnensystem Sandkasten warf Anfang des Jahres die Alpha/Beta Kleider ab und wurde ein vollständiges Spiel. Inklusive einem Ende. Das zu erreichen war aufregend, artete mitunter in echte Arbeit aus und hat mir so richtig gut Spaß gemacht. (Zum Texthäppchen)

Death Stranding

Nie war die Postapokalypse so buchstäblich wie bei Death Stranding. 80 Stunden habe ich jetzt schon mit Norman Reedus in einer Welt verbracht, in der Paketboten und Distributionszentren heldenhaft romantisiert werden und in der es zum Glück immer noch Pizza gibt. Death Stranding ist das Erfrischendste, was ich in letzter Zeit gespielt habe. Nischig aber oder gerade deswegen so gut und das ganze Gegenteil von dem, was ich nach Metal Gear erwartet hätte. Zum Glück! (Zum Texthäppchen)

Subnautica PS4

Dieser Titel tauchte buchstäblich unter meinem Radar durch. Als ich ihn dann aber doch zu fassen bekam, ließ er mich Wochen nicht mehr los. Der Terror der Tiefsee ist … WAS WAR DAS FÜR EIN GERÄUSCH!? (Zum Texthäppchen)

Children of Morta

Nach Wizard of Legend zogen meine Frau und ich bei diesem Spiel anfangs noch zu zweit ins Dungeon. Später wurde klar, dass echte Hasenfußtaktik aber allein deutlich einfacher ist. Irgendwann lehnte ich mich dann zurück und schaute ihr nur noch beim Spielen zu. Children of Morta ist also quasi das Spiel des Jahres meiner Frau, als offizielle Donswelt Lektorin darf sie das hier auch kundtun. (Zum Texthäppchen)

Kingdom Two Crowns

Dieses simple Spiel hat uns dermaßen im Griff gehabt, dass es schwer war, die Pads aus der Hand zu legen. Geld aufsammeln, Geld an der richtigen Stelle einsetzen. Klingt langweilig, ist aber enorm spannend und jede Nacht im Spiel nervenaufreibend. Ich hasse Tower Defense und ich liebe Two Crowns, ein Tower Defense Spiel. Sowas. (Zum Texthäppchen)

Bücher

Erstmals will ich dieses Jahr auch unsere Bücher des Jahres küren.

To Be Taught If Fortunate

Becky Chambers ganz wunderbarer Reisebericht einer Gruppe Wissenschaftler auf diversen Exoplaneten ist zwar nur eine Novelle, dafür aber auf jeder Seite spannend und überwältigend. (Zum Texthäppchen)

Könige der Finsternis (Kings of the Wyld)

Von Nicolas Eames. Gealterte Helden raufen sich für eine Rettungsaktion noch mal zusammen. Ein Riesenspaß! Nur nicht für den Barden. – Chrissie (Zum Texthäppchen)

Puh. Das war das vielleicht Beste aus 2019.