Ich mochte Ryan Johnsons Last Jedi sehr und war ein wenig wehmütig, als ich hörte, dass JJ Abrams nun doch die Saga um Leia und Luke Skywalker abschließt. Ich mochte auch Abrams The Force Awakens, hätte aber schon sehr gerne Johnsons Vision des Finales gesehen. Der Zug ist leider abgefahren und da Disney scheinbar immer genau einen Stuhl zu wenig hat, wenn die Musik ausgeht, weiß man auch nie so recht, wer noch einen Platz bekommen hat. Oder ob zum Beispiel Johnsons neue Trilogie überhaupt noch auf der Agenda Disneys steht.

Dafür gab es bei Rise of the Skywalker jetzt Non-Stop Action auf gefühlt eineinhalbfacher Geschwindigkeit mit opulenten Raumschlachten und smarten Force Link Spielereien, die für mich den neuen Höhepunkt der Saga darstellen.

Mein zehnjähriges Ich hätte schon bei Episode VIII gestrahlt wie ein Thermaldetonator in der Mos Eisley Kantina. Bei Episode IX hätte es diverse Mal die Arme hochgerissen und vor Freude geschrien. Und ich hätte es ihm beinahe gleichgetan. Rey ist halt meine Mjölnir schwingende Captain America. Zum Glück ohne USA-Badekappe.