Ich habe den Ping Pong Manga leider nie gelesen und weiß auch gar nicht, ob der überhaupt jemals in eine Sprache übersetzt wurde, die ich lesen kann. Dennoch zählt dessen Verfilmung aus dem Jahr 2002 von Fumihiko Sori für mich zu meinen Lieblingsfilmen. Das war auch der Grund warum ich mir irgendwann mal die Animeserie zum Manga im US-amerikanischen iTunes Store gekauft habe. Dort lag sie nun einige Jahre auf einem Haufen der Schande ungesehener Filme und Serien.

Letzte Woche war es dann soweit und obwohl die optisch gewagte Präsentation dieser Serie oft meine Toleranz für Kunst arg strapaziert, kann ich zumindest nicht sagen, dass es wie Ware von der Stange aussieht. Dass wir trotzdem unseren Spaß hatten, liegt einfach an der großartigen Geschichte des Urmaterials. Die Reise des introvertierten Makoto und seines extrovertierten Kumpel Peco durch die Welt des japanischen Tischtennis und deren illustre Figuren ist einfach so toll geschrieben und in der Serie, wie schon im Film, fesselnd erzählt. Und mit elf Episoden mit jeweils 25 Minuten Laufzeit wird natürlich auch noch viel weiter auf einzelne Figuren eingegangen.

Ich glaube ich gehe jetzt gleich mal auf den Dachboden und suche den alten DVD-Abspieler ohne Regionssperre, damit wir demnächst nochmal die Ping Pong Hong Kong DVD gucken können. Guter Plan.