Normalerweise bin ich bei Serien sehr wählerisch und schaue vieles bereits nach der ersten Folge nicht weiter. Was aber irgendwie immer geht, sind skandinavische Krimiserien, ganz besonders aus Norwegen, Finnland oder im erweiterten skandinavischen Sinne auch Island.

Da brauche ich nur die obligatorischen zwei Ermittler mit wettergegerbten Gesichtern und eine Geschichte, die über mehrere Episoden versucht, verschiedene Verbrechen einem Täter zuzuordnen, während die privaten Probleme der Protagonisten die Ermittlungen erschweren. War alles schon zig mal da, ist bei der isländischen Netflix Serie The Valhalla Murders nicht anders und ich freue mich trotzdem schon wieder auf die nächste Serie dieser Art.

Mehr muss ich zu der Serie auch gar nicht schreiben, denn alles ist souverän unterhaltend nach oben aufgeführter Formel umgesetzt. Die obligatorischen Dummheiten, die auch hier von allen Beteiligten begangen werden, weil niemand miteinander redet, halten sich in Grenzen und lediglich die Tatsache, dass das Goto-Online Spiel der Jugendlichen ausgerechnet Eve: Valkyrie sein soll und sich da noch irgendwas anderes als Bots im Multiplayer tummelt, wirkt etwas seltsam.

Ich freue mich auf die zweite Staffel, wo man sich dann vielleicht nach Feierabend zu ein paar Runden Battleborn trifft.