Ein Tanuki und ein Roboter ziehen durch die Gegend, sind Freunde aber eigentlich auch wieder nicht und daraus ergeben sich dann witzige Dialoge. So stand es auf dem Papier.

In der Realität entpuppt sich der Film als entschleunigtes Manzai Programm und mit neunzig Minuten eine echte Herausforderung für mich als Zuschauer. Ich mag ja lange Einstellungen, regungslose Gesichter und eine seltsame Atmosphäre aber ich finde es gut, wenn das Gezeigte dabei eine interessante Bildsprache vermittelt oder zumindest gut aussieht. Bei Kinta and Ginji komme ich nicht umhin, zu denken, dass die Bilder eher notwendiges Übel waren. In strapaziös langen Szenen laufen die Protagonisten entweder im Kreis oder liegen so rum.

Am Ende sind ein, zwei interessante Ansätze bei mir hängengeblieben. Ich habe aber eher das Gefühl einen Bildschirmschoner angeschaut zu haben. Sorry, wenn ich hier jemandem auf den Kunstgeschmack trete.