Und jetzt alle:

Beware of the Blob! It creeps and leaps and glides and slides across the floor. Right through the door and all around the wall. A splotch, a blotch, be careful of the Blob!

Wir haben uns über den US iTunes Store ein Probe Abo beim Criterion Kanal geklickt und als würdigen ersten Film den original The Blob aus dem Jahre 1958 geguckt. Das Remake von 1988 war damals bei uns das Horror Event schlechthin und ich erinnere mich noch, wie die Moderatorin der Kino Sendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Zuschauer vor den gleich folgenden Szenen des Trailers zum Film warnte. So baut man Hype auf.

Das Original hatte in den Fünfzigern wahrscheinlich ähnliche Warnungen ausgelöst. Heute ist dieser Film bloß noch eine echte Kuriosität. Vom Titelsong, der im lässigen Swing den oben zitierten Text zum Besten gibt, über Steve „Bullit“ McQueen, der mit knapp 30 Jahren noch den Teenager spielt (und das ganz großartig macht, wenn der was ausgefressen hat), bis zu den handwerklich, damals bestimmt revolutionären Spezialeffekten.

Auch wenn hier noch niemand blutig in einen Ausguss gezogen wird ist dieser Film aufgrund der angesprochenen Punkte immer noch recht kurzweilig und das Ende bekommt aufgrund aktueller klimatischer Veränderungen auch noch einen ganz neuen tragischen Effekt.

Ob wir nun allerdings auch nochmal den Achtziger Blob nachholen werden, weiß ich noch nicht so recht. Lust hätte ich aber schon.