Das letzte Lagerfeuer im Spiel The Last Campfire habe ich gestern etwas überraschend nach etwas über sechs Stunden angezündet. Der Weg dahin war gespickt von kleinen Schiebe- und Schalterrätseln, deren Bewältigung mir tagsüber mit wenig Aufwand und des Nächtens im übermüdeten Zustand kaum gelangen.

Sprich: The Last Campfires Rätsel stellen sich dem Spieler nicht in den Weg. Ihre einzige Aufgabe ist, mich als Spieler daran zu hindern, nicht wie ein gehetzter Mensch durch die wunderschöne Landschaft zu rennen. Sie dienen auch als Basis für die wunderschöne Musik und die ganz großartige Narration der Norwegerin Rachel August, die bitte sofort irgendein Buch einsprechen soll. Egal welches!

Im Mix wird The Last Campfire damit zu einem für mich tollen Spielerlebnis, das mit dem einen oder anderen Patch gerne noch an ein paar Ecken und Animationen geschliffen werden kann, ist es mir doch an zwei Stellen gelungen mich selbst oder einen Block so einzusperren, dass ein Neuladen nötig war. Das Rätsel mit dem Block war sogar danach nicht mehr lösbar, zum Glück aber optional. Hier wäre eine Option, Räume oder Gebiete zurückzusetzen, wirklich sehr nützlich.

Trotzdem mag ich dieses Spiel sehr und freue mich schon ein weiteres Mal auf die schöne Umgebung im alternativen Erkundungsmodus, der auf viele Rätsel des Spiels verzichtet und sich an Spieler richtet, die lieber Rachel August zuhören als Kisten zu verschieben. Kann ich auch gut verstehen.