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TexthĂ€ppchen ĂŒber Bildschirmunterhaltung von Torsten.

Midnight Diner: Tokyo Stories

Aus dem Archiv · serie

Falls ihr wie meine Frau und ich auf Essen und japanische Serien steht, solltet ihr die aktuell bei Netflix Deutschland hinzugefĂŒgte Serie „Midnight Diner: Tokyo Stories“, basierend auf dem gleichnamigen Manga, schnellstens auf eure Watchlist setzen. In zehn knapp halbstĂŒndigen Episoden treffen sich hier die unterschiedlichsten Menschen des Tokioter Nachlebens in einem Mitternachts-Imbiss. Der Besitzer, Koch und einziger Angestellte dieses Etablissements bereitet seinen GĂ€sten von Mitternacht bis sieben Uhr morgens alles zu, was sich diese wĂŒnschen. Vorausgesetzt, er hat die entsprechenden Zutaten da.

Die auch mal leicht abstrus wirkenden Geschichten der einzelnen Episoden erzĂ€hlen dabei die Besucher des Lokals. Oft geht es dann um die Beziehung zweier GĂ€ste zueinander, was die StammgĂ€ste eifrig kommentieren und immer wird dabei die Liebe zum Essen zelebriert. Mit eher einfachen Gerichten, wie Schnitzel oder Corn Dogs. Und mittendrin, aber immer zurĂŒckhaltend, wie es sich fĂŒr einen japanischen Gastwirt gehört, steht der Meister wie ein Schiedsrichter und mit einem offenen Ohr fĂŒr alle.

Wie schon bei „Hibana: Sparks“ war sicherlich auch bei „Midnight Diner“ eher die QuantitĂ€t des Netflix-Katalogs, als die durchaus hohe QualitĂ€t der Serie der ausschlaggebende Faktor fĂŒr die Aufnahme ins Programm. Solange damit aber eine Nische glĂŒcklich gemacht wird, in der ich mich pudelwohl fĂŒhle, ist mir der Grund auch herzlich egal und ich freue mich auf eventuell weiteres Material dieser Sorte Unterhaltung.