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TexthĂ€ppchen ĂŒber Bildschirmunterhaltung von Torsten.

Star Trek: Discovery

2021-02-16 · serie

Irgendwann ist uns bei der ersten Staffel von Star Trek Discovery die Puste ausgegangen. Was nicht zuletzt am abstrakten AufhĂ€nger der Serie lag. Irgendwas mit einem Netzwerk aus Pilzen und einem monströsen BĂ€rtierchen, das ĂŒber ersteres den Raum krĂŒmmen kann. Esoterischer kann ein naturwissenschaftliches Thema nicht dargestellt werden. Quasi die umgekehrte Form der Midi-Chlorianer in Star Wars. Und das sage ich als großer Fan von WasserbĂ€ren. Aber die Durststrecke an Science Fiction Serienmaterial hat uns dazu gebracht, der Discovery eine zweite Chance zu geben.

Drei Staffeln spĂ€ter muss ich sagen, dass ich darĂŒber sehr froh bin. NatĂŒrlich ging's weiterhin in die Pilze, natĂŒrlich wurde viel gewagt und doppelt so viel geweint und am Ende hĂ€tte ich den ganzen Terran-Storybogen lieber wieder gegen das BĂ€rtierchen eingetauscht. Aber ich mag halt auch die alte Star Trek Magie, die hier regelmĂ€ĂŸig aufkommt. Immer dann, wenn fremde Kolonien besucht werden, oder ĂŒberhaupt der Fokus auf KapitĂ€n Christopher Pike in Staffel Zwei.

Ganz besonders mochte ich aber den, selbst fĂŒr Star Trek VerhĂ€ltnisse, diversesten Haufen an Crewmitgliedern, die eine BrĂŒcke und ein Maschinenraum an Bord eines Raumschiffs bis dato gesehen haben. Da ist es mir dann auch egal, dass gefĂŒhlt mehr geheult wurde, als es drei FĂ€hnrich Kim zusammen schaffen.

Also immer her mit Staffel Vier und meinetwegen auch wieder mit Pilznetzwerken, aber bitte ohne Terran. Danke.