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The Artful Escape

2021-09-12 · spiel

Mein Avatar im Spiel The Artful Expanse

Dieses kleine Indiespiel von Annapurna Interactive spielte sich mit wunderschöner Grafik und psychedelischen Gitarrenriffs direkt in mein Herz. Als Virtuose an den Saiten und Neffe einer Folk Legende auf dem Weg der Selbstfindung, spiele ich mich quer durch die Galaxie und versuche meiner Stage Persona Farbe und Charakter zu verpassen.

Zwar muss ich dafür nicht viel mehr machen, als mit meiner E-Gitarre um den Hals nach links oder rechts zu laufen, über Abgründe hüpfen und ab und an ein Senso Minispiel ausfechten, aber wenn das dann aussieht und klingt, als hätte Wes Anderson einen Bill & Ted Film gemacht, kann und will ich mich nicht beschweren.

Mein Highlight sind die Bosskämpfe, bei denen ich kurze Notenfolgen korrekt nachspielen muss, während Licht und Farben auf dem Bildschirm zum Gitarrensound explodieren. Diese Passagen sind musikalisch und atmosphärisch ganz großartig in Szene gesetzt.

Wie schon bei Twelve Minutes besetzt Annapurna Interactive auch diesen Titel mit namhaften Talenten, die den bunten Figuren ihre Stimmen leihen. Carl Weathers (Apollo Creed), Mark Strong (Archie) und Jason Schwartzman (Josto) sind nur einige bekannte Stimmen, die dem technisch sehr überzeugenden Titel den letzten Feinschliff verpassen.

Ein mutiges Experiment irgendwo zwischen Interactive Fiction und Jump'n'Run, das mir auf ganzer Linie gefallen hat. Rock on 🤘