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Loud

2022-07-17 · spiel

A jammin Girl with a guitar

Seit meine PlayStation 2 mitsamt dem Gitarren Controller den Besitzer gewechselt hat, klafft da ein Loch in meinem Spielerherz. Die Abende an denen wir im Koop zu Mother von Danzig gerockt haben und das Thema Musikspiele noch kein lukratives Münzgrab für Music Tracks war, verbinde ich mit einem wohlig warmen Gefühl der Nostalgie.

Am Wochenende wurde dieses Loch in meinem Herzen überraschend geschlossen. Von einer kleinen Indieproduktion mit dem Namen Loud, in der ich die Protagonistin von ersten Trockenübungen an der Luftgitarre bis zum Hauptakt im Club begleite.

Da hier keine eigene Hardware existiert und unterstützt wird, spiele ich die Gitarre mit dem Controller. Das funktioniert mit dem Pro-Controller an der Switch überraschend gut. Aus sechs Richtungen laufen Sterne ins Zentrum, die im richtigen Moment mit den entsprechenden Tasten gespielt werden müssen: Oben, Links und Unten am D-Pad für die Noten auf der linken Seite, sowie die entsprechend äußeren Tasten des Controllers auf der rechten Seite. Im Falle der Switch X,A und B. Drei verschiedene Arten von Noten müssen dabei zusätzlich noch unterschiedlich angespielt werden (antippen, halten, mashen).

Das ist überraschend intuitiv und funktionierte bei mir auf dem mittleren von drei Schwierigkeitsgraden im ersten Durchgang auch relativ gut. Da hat es immerhin für zwei S-Wertungen in den 13 Songs gereicht. Was völlig okay ist, denn so ein Spiel lebt ja vom Wiederspielwert. Und der ist schon alleine wegen der hohen Qualität des Soundtracks gegeben, der ohne Lizenztitel auskommt und den ich mit meinem Rockhalbwissen irgendwo zwischen Green Day und Mogwai einordnen würde.

So ist Loud mein bisheriger Überraschungshit des Jahres, der für unter zehn Euro einen Haufen kopfnickenden Spaß mitbringt. Ich liebe alles daran! 🎸⚡️🤘